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Baden Die
meisten Wellis baden für ihr Leben gerne. Ob in einer prall
gefüllten Wanne oder doch eher in einem nassen Salatblatt;
hier scheiden sich die Geister. Äußerst beliebt und
wohltuend ist außerdem auch ein Sonnenbad.
Balz Bei
der Balz wirbt ein Männchen um ein Weibchen. Dabei trippelt
das Männchen aufgeregt mit aufgestelltem Kopfgefieder und
nickenden Kopfbewegungen vor dem Weibchen hin und her. Außerdem
füttert er das Weibchen um es friedlich zu
stimmen.
Bast Natürliches Produkt, welches
besonders beim Verbinden von Ästen Verwendung findet. Lange
Schnüre sollten allerdings vermieden werden, da sich schon
manch ein Welli Extremitäten abgeschnürt
hat.
Blattläuse Manche Wellensittiche
picken liebend gerne grüne, seltener schwarze Blattläuse
vom Finger. Mehr dazu [bei birds-online.de]
Blaureihe Die
Farbreihen der Wellensittiche beinhalten bestimmte Farbschläge.
So gehören zur Blaureihe unter anderem Wellis mit blauem
Körper und Albinos.
Brut
/ Zucht Hat das Weibchen die Balz des Männchens
akzeptiert und es steht ein Nistkasten zur Verfügung, kommt
es bald zur Brut. Männchen und Weibchen paaren sich dann
öfter bis sich das Weibchen gänzlich in den Nistkasten
zurückzieht und nur noch zum Kotabsatz herauskommt.
Gefüttert wird sie währenddessen von dem Männchen,
der in der Regel den Nistkasten nicht betreten darf und deshalb
vor ihm Wache schiebt. Ist das erste Ei gelegt, beginnt sie
meist gleich zu brüten, manchmal auch erst ab dem zweiten
Ei, welches nach zwei Tagen folgt, bis schließlich vier bis
sechs Eier gelegt wurden. Sie wärmt die Eier bzw. die geschlüpften Jungen mit ihrem Bauchgefieder. Das jüngste
Küken wird stets zuerst gefüttert, danach folgt das
zweitjüngste usw. Dazu dreht sie die Kleinen in Rückenlage.
Umso älter sie werden, desto mehr feste Nahrung mischt sie
unter den Nahrungsbrei, den sie aus ihrem Kropf empor würgt.
Sind die Kleinen flügge, kann es passieren, dass die Eltern
sofort mit der nächsten Brut beginnen. Möchte man das
nicht, muss man rechtzeitig den Nistkasten wieder entfernen oder
die bereits gelegten Eier und die folgenden durch Plastikeier
ersetzen. Man sollte die Eier niemals einfach wegnehmen, da das
Weibchen versuchen wird, den Verlust wieder auszugleichen. Sie
kann dann sogar an Erschöpfung sterben.
Mehr als zwei
Bruten im Jahr sollte man dem Weibchen nicht zumuten, da sie
sehr anstrengend für das Weibchen ist. Außerdem ist
eine Brut in Deutschland auch nur mit einer Zuchtgenehmigung
erlaubt.
Des Weiteren sind Wellensittiche Koloniebrüter
und kommen oft erst richtig in Brutstimmung, wenn es mehrere
brütende Pärchen gibt. Dann müssen aber auch
unbedingt mehr Nistkästen aufgehängt werden als
eigentlich notwendig, damit die Weibchen eine große Auswahl haben und sich nicht unbedingt um einen bestimmten streiten.
Brutkasten / Nistkasten Wellensittiche
sind Höhlenbrüter und brauchen zur Brut demnach eine
Höhle bzw. einen Nistkasten, außerdem kommt es nur bei länger anhaltender Dunkelheit zur Eireifung. Ist dies nicht vorhanden, kommt
es in der Regel auch nicht zur Brut. Möchte man seine Wellis
brüten lassen und hat die gesetzliche Erlaubnis dazu
(Zuchtgenehmigung) kann man einen Nistkasten kaufen. Oder man
baut ihn selbst, wobei man mit den Maßen von 25cm x 15cm x
15cm (L/B/H) gut beraten ist. An der Längsseite wird ein
Loch mit etwa 4cm Durchmesser gesägt und davor ein Anflugast
angebracht. Im Nistkasten muss man dann noch eine Mulde
aushobeln, sie darf sich aber nicht unter dem Eingang befinden,
da das Weibchen in diese Mulde die Eier legen wird und dann
direkt auf sie springen würde, würde man sie unter den
Eingang setzen. Am besten, man macht sie ans Ende. Einstreu
sollte man nicht hineinfüllen.
Brutstimmung Die
Brutstimmung ist bei Weibchen an ihrer intensiv braun und bei
Männchen an ihrer intensiv blau gefärbten Wachshaut zu
erkennen. Reichliche Gabe von Keimfutter steigert außerdem
die Brutstimmung.
Buchenholzgranulat (BHG) Stellt
als Einstreu eine gute Alternative zu Vogelsand dar. Es gibt die
Strukturen fein, mittel und grob. Bei der
Auswahl von BHG sollte staubfreies ausgewählt
werden.
Buff Züchtung eines Wellensittichs
mit langem, grobstrukturiertem Gefieder, einer aus vielen kleinen
Federn bestehenden Maske und einem großen Körper. Mehr zu den Züchtungen.
Bürzeldrüse Die Bürzeldrüse
befindet sich zwischen den Flügeln am Schwanzansatz. Bei
Druck gibt sie ein öliges Sekret ab, womit die Federn
eingerieben werden um sie zu „imprägnieren“. Außerdem spielt sie auch bei der Vitamin-D-Produktion eine Rolle.
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