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Lexikon

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H

Hahn / Männchen
Der Hahn ist an der intensiv blau gefärbten Wachshaut zu erkennen.

Handaufzuchten
Bei einer Handaufzucht werden die jungen Wellis der Mutter entrissen und mit der Hand aufgezogen. Damit erreicht man, dass sie später sehr zahm sind. Werden sie aber nach der Handaufzucht zu spät zu anderen Wellensittichen gesetzt, kann es leicht passieren, dass sie ihre normalen Verhaltensweisen nicht oder nicht richtig erlernen.

Aus diesem Grunde sollte man keine Handaufzuchten kaufen. Es sei denn, der Welli wurde per Hand aufgezogen, weil es Komplikationen gab (Tod der Mutter etc.).

Hansi-Bubi
Wellensittiche unterscheiden sich bei den heutigen Züchtungen in ihrem Gewicht, Größe und Körperform. Hansi-Bubis sind die kleineren Vertreter mit einem vergleichsweise geringen Gewicht, zierlichem Körperbau und neugierigem, aufgedrehtem und verspieltem Charakter. Sie sind sehr bewegungsfreudig und fliegen für ihr Leben gerne, meist dann auch sehr rasant. Mehr zu den Züchtungen

Haubenwellensittich
Haubenwellensittiche sind Wellensittiche, denen eine Haube angezüchtet wurde. Es gibt drei verschiedene Arten: Spitzhaube, bei der die Federn auf dem Kopf – so wie bei einem Nymphensittich – nach oben wachsen. Rundhaube, bei der die Kopffedern nach unten wachsen und so einen Kranz auf dem Kopf bilden. Halbrundhaube, bei der die Federn auf dem Kopf ebenfalls nach unten wachsen, dafür aber nur auf der vorderen Kopfhälfte. Mehr zu den Züchtungen

Henne / Weibchen
Die Henne ist an der beige bis braun gefärbten Wachshaut zu erkennen.

Herkunft
Wellensittiche leben in Australien, wo sie sich meist aber eher im Landesinneren aufhalten, fernab von den Küstenregionen.

Hirse
Das wohl beliebsteste Nahrungsmittel der Wellensittiche ist Hirse. Es kommt ihrer natürlichen Nahrung schon sehr nahe. Trotzdem sollte sie nicht öfter als ein- bis zweimal in der Woche verfüttert werden, da sie schnell dick macht.

Es gibt viele verschiedene Sorten, die sich nicht nur im Preis, sondern auch im Geschmack unterscheiden. Am beliebtesten ist meist die rote Kolbenhirse. Wegen ihrer roten Färbung müssen sich die Wellis aber meist noch erst an sie gewöhnen ehe sie sie fressen. Mehr zur Kolbenhirse

Hören
Die hinter den Augen befindlichen Ohren sind bei Wellensittichen fast so gut ausgeprägt wie bei uns Menschen. Lediglich das Richtungshören ist durch die fehlenden Ohrmuscheln nicht gut ausgebildet; jene wären aber auch nur unnötiger Ballast. Dafür können sie die für uns sehr gleich klingenden Rufe ihrer Artgenossen perfekt auseinanderhalten und wiedergeben. Ihr Hörerinnerungsvermögen ist ebenfalls sehr gut ausgeprägt und sie können sich oft noch nach Jahren an eine gehörte Melodie erinnern.

Hudern
Als „Hudern“ bezeichnet man das Wärmen der Nestlinge von der Mutter.

Hygiene
Die Hygiene spielt eine sehr wichtige Rolle. Unzureichende Hygiene schadet der Welligesundheit sehr, allerdings schadet es genauso wenn man es übertreibt. Ich empfehle, den Käfig einmal im Monat komplett zu reinigen. Den Vogelsand wechsele ich ein- bis zweimal in der Woche. Sitzstangen werden nach Bedarf gereinigt, in der Regel alle ein bis zwei Wochen (ich habe die Stangen so angebracht, dass sie nicht vollgekotet werden). Spielzeug wird ebenfalls nach Bedarf gereinigt, ebenso wie der Vogelbaum. Der Trinknapf wird jeden Tag gründlich mit Wasser ausgespült, der auf dem Käfigboden befindliche Futterteller wird bei Bedarf, meist alle zwei Tage, gereinigt.

Hyperkeratose
Übermäßige Verhornung der Wachshaut, deren Ursache meist im Vitamin-A-Mangel liegt. Hyperkeratose tritt besonders bei Weibchen auf. Es kann sogar so weit kommen, dass die Nasenlöcher zu wachsen; in solch einem Falle gilt es zu handeln. Man kann die Wachshaut mehrere Tage mit Olivenöl einreiben um die Verhornung aufzuweichen. Meist kann man sie dann vorsichtig abnehmen. Des Weiteren sollte mehr auf die Ernährung geachtet werden um einer neuen Verhornung vorzubeugen.

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