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In der Regel bedarf es keiner Schnabel- & Krallenpflege von
menschlicher Seite. Krallen werden durch Naturäste, Schnabel
durch das Knabbern an Naturästen und Mineralsteinen
abgenutzt und kurz gehalten.
Übermäßiges
Wachstum kommt aber bisweilen trotzdem vor, besonders bei älteren
Männchen. Zu dünne Sitzstangen - oder gar
Plastikstangen - und mangelnde Knabbermöglichkeiten
begünstigen übermäßiges Wachstum. Aber
solange der Vogel noch richtig fressen, sich auf der Stange
halten kann und mit den Krallen nirgends hängen bleibt,
braucht man sich keine Sorgen zu machen. Doch spätestens ab
dem Zeitpunkt, wo dies nicht mehr der Fall ist, sollte man mit
ihm zu einem Tierarzt gehen und Krallen bzw. Schnabel kürzen lassen.
Muss
man den Vogel nun regelmäßig behandeln, kann man sich
vom Tierarzt das richtige Kürzen der Krallen zeigen lassen,
da der Transport zum Tierarzt immer wieder riesigen Stress für
den Vogel bedeutet, den man so umgehen kann. Krallenschneiden ist
ganz einfach. Auf dem Bild seht ihr, wie es richtig gemacht wird. Trotzdem
sollte man es sich vorher noch einmal von einem Tierarzt zeigen lassen.
Das
Schnabelkürzen ist sehr viel heikler als das der Krallen. Hier kann man viel mehr
falsch machen. Aus diesem Grunde rate ich, dies stets einem Tierarzt zu
überlassen. Ich fühle mich auch nicht kompetent genug,
um darüber Tipps zu geben.
Kürzen
der Krallen Zum Kürzen der Krallen hält man sie
am besten vor eine starke Lichtquelle, um so die Blutgefäße
besser erkennen zu können. Man sollte die Krallen kurz vor
den Blutgefäßen schneiden; schneidet man zu viel ab,
führt das zu starken Blutungen und der Welli erleidet große Schmerzen. Zum Schneiden verwendet man
entweder eine spezielle Krallenschere oder einen einfachen
Nagelknipser.

Bild aus „Vogelkrankheiten“ von Dr. Ute Hahn
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